Der asiatisch-pazifische Raum ist für Deutschland kein Fernmarkt. Die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen dort entscheiden längst mit darüber, wie wir morgen handeln, investieren, forschen und unsere Sicherheit organisieren.
Genau darum ging es bei unserem traditionellen Spätsommerempfang der Asienbrücke im Kuppelrestaurant des Reichstags. Mehr als 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, dazu zahlreiche Verbände und Vertreter der Verwaltung, sind in diesem Jahr unserer Einladung gefolgt. Ein neuer Rekord.
„Wir bauen Brücken. Es werden immer mehr Brücken und die Brücken werden immer größer.“ Dieser Gedanke beschreibt sehr gut, was die Asienbrücke ausmacht. Wir bringen Menschen zusammen, schaffen neue Kontakte und knüpfen Partnerschaften zwischen Europa und Asien. Gerade in einer Zeit, in der sich internationale Partnerschaften, Handelsströme und geopolitische Interessen neu ordnen, wird dieser direkte Austausch immer wichtiger.
Ein besonderer Gast war Florian Hahn, Staatsminister im Auswärtigen Amt, der mit seiner Keynote einen wichtigen politischen Impuls für den Abend gesetzt hat. Deutschland braucht einen klaren Blick auf Asien und eine Außenwirtschaftspolitik, die unsere Interessen selbstbewusst vertritt und gleichzeitig neue Partnerschaften aufbaut.
Denn Asien bedeutet längst weit mehr als China. Indien, Japan, Südkorea, Vietnam, Singapur und viele weitere Staaten entwickeln sich wirtschaftlich und technologisch mit hoher Geschwindigkeit. Dort entstehen neue Märkte, Unternehmen und Technologien. Gleichzeitig werden Energieversorgung, Halbleiter, künstliche Intelligenz, Rohstoffe und sichere Lieferketten immer stärker zu strategischen Fragen.
Deutschland sollte bei diesen Entwicklungen nicht nur zuschauen. Wir müssen präsent sein, bestehende Beziehungen vertiefen und neue Kontakte aufbauen. Unsere Unternehmen brauchen verlässliche politische Rahmenbedingungen und Zugang zu Märkten. Gleichzeitig sollten wir genauer hinschauen, welche Entwicklungen in Asien stattfinden und was wir davon für unseren eigenen Standort lernen können.
Genau dafür gibt es die Asienbrücke. Wir bringen Menschen zusammen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit nicht abstrakt diskutieren, sondern konkrete Kontakte schaffen und langfristige Beziehungen zwischen Europa und Asien aufbauen wollen.
Der Spätsommerempfang hat erneut gezeigt, wie groß das Interesse an diesem Austausch ist. Mehr als 200 Gäste, viele gute Gespräche und wieder einmal bestes Wetter über den Dächern Berlins.
Danke an Florian Hahn für die Keynote und an alle Gäste für die Gespräche und den offenen Austausch.
Wir bauen weiter Brücken zwischen Europa und Asien. Genau dafür ist die Asienbrücke da.