Das Freihandelsabkommen RCEP und das EU-China-Investitionsabkommen

Wenn sich 15 Staats- und Regierungschefs auf einen gemeinsamen Wirtschaftsraum einigen, der knapp ein Drittel der Weltbevölkerung umfasst, dann muss das aufhorchen lassen. So geschehen im November 2020 auf dem siebten Gipfel der Association of Southeast Asian Nations (ASEAN). Bemerkenswert ist, dass hier ganz unterschiedliche Länder zusammenkommen, die sich zum Ziel gesetzt haben Zölle und nicht-tarifäre Handelshemmnisse in den kommenden Jahren weitestgehend zu eliminieren.

Damit entsteht in Südostasien ein globales Kraftzentrum, in dem neben Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, den Philippinen, Singapur, Thailand, Vietnam sowohl China als auch Australien, Neuseeland, Japan und Südkorea zusammenarbeiten wollen. Zweifelsohne hat dies für die Weltwirtschaft und die globalen Handelsströme weitreichende Folgen, die auch Nordamerika und die Europäische Union beeinflussen werden.

Ebenso bedeutsam wie RCEP ist die Einigung auf ein umfassendes Investitionsabkommen zwischen Europa und China. Mit dem Abkommen geht China zum ersten Mal eine auf Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung gestützte, wertebasierte Investitionsbeziehung ein. Wichtige Themen wie Verbesserter Marktzugang in China, Regeln für staatseigene chinesische Unternehmen, Transparenz von Subventionen und die Beendigung wettbewerbsverzerrender Praktiken konnten adressiert werden.

Was bedeuten beide Abkommen für die Weltwirtschaft? In einem Expertengespräch wollen wir diesen Fragen nachgehen.

Teilnahme nur auf Einladung.

Datum

Jan 28 2021
Vorbei!

Uhrzeit

17:00 - 18:00
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